Bei der Hämoperfusion (HP) wird das Blut durch eine Säule mit adsorptiven Eigenschaften (molekulare Haftung) gepumpt, um bestimmte toxische Substanzen aus dem Blut des Patienten zu entfernen.
Dabei werden insbesondere kleine bis mittlere Moleküle eliminiert, die bei einer konventionellen Hämodialyse nur schwer zu entfernen sind. Die Hämoperfusion wird vornehmlich zur Behandlung von Arzneimittel- oder Chemikalienintoxikationen eingesetzt.